Zur Provenienzgeschichte der Handschriften Martin Crusius’ und Stephan Gerlachs in der Forschungsbibliothek Gotha Am 19. September 2026 jährt sich zum 500. Mal die Geburt des Tübinger Professors Martin Crusius (1526–1607), einer faszinierenden Persönlichkeit des 16. und frühen
Jubiläen beflügeln bekanntlich das Interesse an erinnerungswürdigen und auch identitätsstiftenden Ereignissen der Vergangenheit und fördern eine erneute Auseinandersetzung mit den entsprechenden historischen Zusammenhängen. Anlässlich der sich zum 1250. Mal jährenden urkundlichen Ersterwähnung der Stadt Gotha veranstalteten die
Eine neue Perspektive auf die älteste Überlieferung zur Wittenberger Reformation in der Forschungsbibliothek Gotha Wasserschäden als Indizien für die Provenienzbestimmung? Meistens verraten solche Merkmale wenig über die Herkunft eines historischen Gegenstands. Sind Bücher und Handschriften über längere
Hat sich die Forschung zum tiefgreifenden kirchlichen und gesellschaftlichen Wandel im 16. Jahrhundert häufig dem Briefwechsel einzelner Wittenberger Reformatoren gewidmet, nimmt kaum eine Studie mehrere Korrespondenzen gleichzeitig in den Blick. Dies überrascht insofern, als das komplementäre Wirken
Johann Christoph Olearius‘ Gesangbuchsammlung und die Anfänge der Hymnologie. Notizen aus dem Gothaer Bibliotheksturm, Folge 52 Im zweiten Obergeschoss des Ostflügels von Schloss Friedenstein, neben einem der kunstvoll restaurierten herzoglichen Gemächer mit geografischer Literatur, verbirgt sich ein